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Schon zu Beginn meines Studiums stand eines für mich fest. Ich musste weg und zwar so schnell, wie nur irgend möglich. Zwischen meinem Jahr als Au-Pair in den USA und meinem Studium lagen nur etwa sieben Monate, doch ich wollte schon wieder weg. Ich hatte Hunger auf mehr, Lust auf ein neues Abenteuer. Ein Auslandssemester sollte es also sein, da ich mir das am Anfang ganz einfach vorstellte. Zu einfach.

Wichtig war zunächst das Angebot der Hochschule mit meinen Interessen und vor allem Sprachkenntnissen zu vergleichen. Für Architektur-Studenten gibt es an der Hochschule Biberach die Möglichkeit sich für die Schweiz, Mexiko und die USA zu bewerben. Da ich kein Spanisch spreche und mir die Schweiz als Ziel zu nah war, fiel meine Wahl wieder auf einen Auslandsaufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika  – doch dieses mal würde ich Ost- gegen Westküste eintauschen und das Au-Pair-Dasein im Haus einer amerikanischen Gastfamilie gegen die Unsicherheit und Selbständigkeit des College-Alltags.

Das meine Zeit an der California Polytechnic University in Pomona kein reines Zuckerschlecken wird kann ich mir momentan nicht vorstellen. Bereits die Vorbereitungen waren nervenaufreibend. Während die Bewerbung geradezu ein Kinderspiel war, wurde es mir danach nicht mehr ganz so leicht gemacht. Visumsantrag, Flugbuchung und zu guter letzt die Reservierung eines Zimmers im sogenannten Campus Village raubten mir gerade zu den letzten Nerv.

Doch nun ist es geschafft und Alles scheint sich nun zum Guten zu wenden. Hin- und Rückflug sind gebucht, die Reiseplanung damit auch fast abgeschlossen, das Zimmer ist reserviert (allerdings wurde mir die nicht gerade geringe Gebühr zweimal abgebucht..) und das Visum klebt schon seit einigen Wochen in meinem Reisepass. Selbst eine Couch-Surfing-Unterkunft für die ersten Tage in Pomona mit Abholung Von LAX habe ich mittlerweile gefunden.

Heute in zwei Wochen, um genau diese Uhrzeit, sitze ich im Flieger, der mich in die Vereinigten Staaten, zu einem neuen Abenteuer bringt, die größten Hindernisse scheinen überwunden und es sieht gut aus. Sonnig, um genauzu sein.
Und wie schon die Band Phantom Planet sang “California, here [I] come.”

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One thought on “California, here I come.

  1. Wünsche dir viel Spaß & komm gesund wieder nach hause 😉
    und wenn du mal heim weh hasch dann dengg einfach dran das drin Bein verdreht isch 😛

    küsschen :***

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