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Da ich an diesem Wochenende mal keine Exkursion hatte (Bilder von San Diego und unserer Roadtrip-Exkursion kommen noch), hatte ich endlich mal ein bisschen Zeit für mich. Das hieß also faulenzen, feiern, mich pausenlos bei der Universal Studios Horror Night erschrecken lassen, lernen und auch ein bisschen lesen. Besonders sind mir dabei zwei Artikel auf “Die Welt”-online aufgefallen.

Der erste trägt den Titel “Wie wir verlernt haben, das Leben zu genießen” und der zweite “Warum die Generation Y so unglücklich ist.” [übersetzt aus dem Englischen] Beide Artikel behandeln die Problematik des Glücklichseins – oder eben nicht, wie es doch so oft der Fall ist in unserer heutigen Zeit. Während sich der erste Artikel auf Deutschland konzentriert, dafür aber generationsübergreifend ist, erzählt der zweite Artikel die Geschichte von Lucy, einem Kind der Generation Y, auch GYPSYs [kurz für “GenY Protagonists & Special Yuppies”] genannt. Während die Deutschen sich anscheinend maßlos mäßigen und eben nicht wissen, wann es Zeit ist einfach mal die Seele baumeln zu lassen, hat die Generation Y, in der ich aufwachse einfach viel zu hohe Ansprüche an sich selbst und ein total überzogenes Bild von anderen, das am Ende immer wieder zu Neid und Unzufriedenheit führt.

Obwohl es natürlich Ausnahmen zu jeder Regel gibt, habe ich beides schon selbst beobachtet und mir so meine Gedanken darüber gemacht. Obwohl ich wirklich zufrieden mit meinem Leben bin, mit all  den Chancen, die sich mir bereits geboten haben und was ich daraus gemacht habe, habe ich doch immer das Gefühl, dass da noch mehr gehen muss und das es bei den anderen doch noch viel besser läuft.

Abgesehen davon, dass ich gerade das unglaubliche Glück besitze, jeden Tag die kalifornische Sonne zu genießen, wenn ich nicht gerade in der Uni sitze, für die andere Studenten bis zu 15.000$/Jahr bezahlen, bin ich generell der Meinung, dass wir alle manchmal einfach einen Schritt zurück treten und auf unser unglaublich schönes Leben blicken sollten.

Denn egal, wie viel Unglück und Ungerechigkeit wir bisher erfahren haben, eines sollten wir nicht vergessen:Wir wurden als Menschen geboren und das macht unser Leben zu einem der größten Wunder auf dieser Erde. Wir bewegen uns auf zwei Beinen fort, können eigenständig denken und sprechen. Hat man dann noch das Glück in die Gesellschaft eines priviligierten Landes, wie Deutschland geboren zu werden, hat man schon einen viel besseren Start als ein Großteil der Weltbevölkerung. Anstatt neidisch auf andere zu sein und unglücklich über unser eigenes Leben, sollten wir als dankbar sein und zufrieden, wie gut es uns geht. Wir sollten aufhören zu zögern, um etwas zu tun, sondern die großen und kleinen Chancen des Glückes nutzen.

Wenn du es jetzt bis zum Ende dieses Artikels geschafft hast, dann habe ich zwei Aufgaben für dich. Gehe bewusst durch deinen nächsten Tag und sei dankbar für das, was passiert und die Menschen die es besonders machen. Gönne dir etwas, ohne dich zu fragen, ob du es dir verdient hast oder nicht. Sei glücklich und dankbar, dafür, dass du du bist.

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